
Die LEADER-Region Lippe - Issel - Niederrhein war gemeinsam mit den insgesamt 45 LEADER-Regionen zu einem Austausch im Landtag Nordrhein-Westfalen eingeladen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die zukünftige Finanzierung, die strategische Ausrichtung und die Förderschwerpunkte des LEADER-Programms. Der Besuch im Landtag bot den Regionalmanagements die Gelegenheit, diese besondere Stärke zu vermitteln und die Bedeutung des Programms für die Regionen hervorzuheben.
Beteiligung vor Ort
LEADER ist in NRW derzeit das einzige Förderprogramm, bei dem die Menschen in den Regionen selbst entscheiden, welche Projekte umgesetzt werden sollen. Bürgernähe und Mitgestaltung sind zentrale Leitprinzipien.
Unterstützung des Ehrenamts
Das Regionalmanagement der LEADER-Region Lippe - Issel - Niederrhein begleitet engagierte Bürgerinnen und Bürger von der ersten Idee bis zur vollständigen Antragstellung. Dadurch wird das Ehrenamt nachhaltig gestärkt und gute Projekte scheiten nicht an bürokratischen Hürden.
Demokratiebildung im Alltag
LEADER fördert demokratische Prozesse direkt in den Gemeinden und Kommunen. Durch Beteiligungsformate, Arbeitskreise und Entscheidungsprozesse erleben Bürgerinnen und Bürger Demokratie aktiv und unmittelbar.
Europa vor Ort
LEADER bringt die europäische Förderung direkt in die ländlichen Räume. Die Projekte zeigen, wie EU-Mittel konkret vor Ort wirken.
Gelebte Subsidiarität
Entscheidungen werden dort getroffen, wo die Menschen leben. Durch lokale Projektentscheidungen bleibt die Verantwortung in der Region – ein Kernprinzip der LEADER-Philosophie. Die LEADER-Region Baumberge wird sich auch weiterhin aktiv dafür einsetzen, dass das Programm langfristig gestärkt wird und die Menschen vor Ort ihre Region weiterhin selbstbestimmt gestalten können.

Das Regionalmanagement bedankt sich herzlich beim LAG-Vorsitzenden Robert Graaf, Bürgermeister der Stadt Hamminkeln, und Charlotte Quick, MdL, für ihre Zeit und den offenen Austausch.
Gruppenbild: MLV NRW
